Unglaublich: In dieser Schule lernen Hunde, Schweine und Ratten fürs Kino!

Eine Schule, in der Hunde, Schweine und sogar Ratten gemeinsam Unterricht haben? Das klingt wie aus einem Kinderbuch – doch genau das passiert in Kanada. In einer besonderen Tierschule werden Vierbeiner auf ganz besondere Jobs vorbereitet: Auftritte im Kino und Fernsehen!

Wenn Tiere zu Filmstars werden

Viele der Tiere, die du in Filmen und Serien siehst, kommen nicht etwa aus dem Tierheim oder wurden zufällig entdeckt. Sie wurden gezielt trainiert – und das professionell. In der Vancouver Film Animal School, einer der bekanntesten Tierschulen weltweit, lernen Hunde, Katzen, Schweine, Ratten und sogar Tauben alles, was sie für die Kamera brauchen.

Diese Schule befindet sich in einem Vorort von Vancouver und wurde von einer Frau gegründet, die mehr als 25 Jahre Erfahrung im Filmbusiness hat. Ihr Ziel? Tiere stressfrei und mit Geduld auf Filmrollen vorzubereiten.

Wie lernen Tiere für Hollywood?

Der Unterricht läuft ganz anders ab als bei Menschen – aber mit genauso viel Einsatz. Wichtig ist, dass die Tiere spielerisch und ohne Druck lernen. Jede Einheit dauert nur wenige Minuten, denn Tiere verlieren schnell die Konzentration. Dafür wird mit viel Lob, Leckerlis und Wiederholung gearbeitet.

Trainingsmethoden im Überblick

  • Positive Verstärkung – es wird nie bestraft, nur belohnt
  • Kurze Einheiten – maximal 5 bis 10 Minuten am Stück
  • Reale Requisiten – Tür öffnen, auf Kommando bellen oder laufen
  • Geräusche und Kamera gewöhnen – kein Angst vor Blitzlicht oder Filmteams
Lesetipp:  Übler Teppichgeruch? Dieses Hausmittel wirkt über Nacht (so einfach!)

Die Tiere lernen dabei nicht nur einfache Tricks. Sie sollen sich in hektischen Umgebungen wie Filmsets ruhig und sicher bewegen können, auf Zeichen reagieren und keine Angst vor Licht, Lärm oder vielen Menschen haben.

Auch Schweine und Ratten im Rampenlicht

Was die Tierschule in Vancouver besonders macht: Sie beschränkt sich nicht auf Hunde oder Katzen. Auch Schweine, Ratten und sogar Ziegen bekommen ihre große Chance. Gerade Ratten sind in Horrorfilmen oder Krimis gefragt, während niedliche Schweine oft in Kinderfilmen glänzen.

Ein berühmtes Beispiel ist das Schwein aus dem Film „Babe“. Solche Tiere mussten exakt vor der Kamera reagieren, bestimmte Wege laufen oder mit Mimik arbeiten – alles, was in der Schule gelernt wird.

Warum auch „kleine Tiere“ trainiert werden

  • Sie sind vielseitig einsetzbar für Spezialeffekte
  • Ihr Verhalten lässt sich gut steuern
  • Sie brauchen wenig Platz und sind einfacher zu transportieren
  • Sie fallen im Film sofort auf und bleiben im Gedächtnis

Ein Blick hinter die Kulissen

Bevor ein Tier ans Set darf, muss es eine Art „Abschlussprüfung“ bestehen. Es wird beobachtet, ob es sich ruhig, verlässlich und stressfrei verhält. Nur dann darf es mit echten Schauspielern zusammenarbeiten.

Die Schule legt auch großen Wert darauf, dass es den Tieren gut geht. Regelmäßige Pausen, tierärztliche Betreuung und viel Freilauf gehören zum Alltag. Denn ein glückliches Tier ist ein gutes Filmtier.

Fazit: Mehr als nur süße Tricks

Die Tierschule aus Kanada beweist: Mit Geduld, Respekt und Liebe lassen sich Tiere zu echten Filmstars machen. Und dabei geht es nicht um Zirkusnummern – sondern um kreative Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier.

Lesetipp:  Dieser 1-Euro-Trick macht deine Wohnung in 5 Minuten spürbar wärmer

Ob cleverer Hund, neugieriges Schwein oder flinke Ratte – sie alle bekommen in Vancouver eine echte Karrierechance. Wer weiß, vielleicht erkennst du beim nächsten Kinobesuch den Star mit der nassen Schnauze wieder?

4/5 - (12 votes)
Lena M.
Lena M.

Lena M. ist eine leidenschaftliche Köchin und Food-Bloggerin aus Freiburg. Mit ihrem erstaunlichen Talent für die Kreation innovativer Rezepte inspiriert sie ihre Leser, gesunde und köstliche Mahlzeiten zuzubereiten. Sie ist besonders an der Kombination traditioneller und moderner Kochtechniken interessiert.